Woher kommt unser Bio-Gemüse?
Bio2030 wirbt für heimische Herkunft
Online-Marktgespräche am 9. Juni 2026 von 18 bis 20 Uhr.
Bio2030 sammelt, wertet aus und verbreitet Wissen und Erfahrung von Praktikern für Praktiker der Lieferketten. Das erfahrene Beraterteam besteht aus Conrad Thimm, Gustav Alvermann und Stefan Rother. Es geht um Ertrag, Qualität und erfolgreiche Vermarktung.
Bei den bevorstehenden Online-Marktgesprächen West werden Ideen und Ansätze gebündelt und Impulse gesetzt, um eine stabilere Grundlage und mehr „Schwungmasse“ für eine erfolgreiche Bio-Gemüse-Initiative zu generieren.
Ziel ist es, vor allem bei Verbrauchern das Kriterium „Herkunft“ stärker ins Bewusstsein zu rücken. „Wir brauchen mehr Wertschätzung für deutsches Bio-Gemüse im Handel““ beschreibt Stefan Rother das Anliegen von Bio2030.
„Mehr Bock auf deutsches Bio-Gemüse“, heißt die Devise. Welche Rolle spielen Verbände bei dieser Zielsetzung? Kann es eine Selbstverpflichtung des LEH geben? Was ermutigt Bio-Gemüseanbauer, ihre Chance zu ergreifen und sich ihren Anteil am deutschen Bio-Gemüsemarkt zu sichern?
Fläche und Potential bei landwirtschaftlichen Betrieben sind vorhanden, Kauf- und Zahlungsbereitschaft bei Verbrauchern ebenfalls. Ein Handlungsfeld dürften Marketing und Kommunikation sein. Darum geht es im Online-Marktgespräch West, das über zwei Runden verschiedene Akteure zusammenbringt.
Zunächst diskutieren Holger Buck, Naturland und Josephine Hardt, Bio-Kartoffel-Erzeuger e. V. ihre Markteinschätzungen über Status Quo, Hindernissen und Chancen an den Beispielen Möhren und Zwiebeln. Die zweite Runde behandelt das Thema Strategien für mehr Bio-Gemüse. Hier sind vier Arbeitskreise vorgesehen, die sich mit der Selbstverpflichtung des LEH (Henning Niemann, KÖN, Projekt „Runder Tisch“), der Direktvermarktung als Chance (Markus Puffert (LK NRW), Kooperationen (Wolfram Dienel, IG für Feldgemüse) und Potentialen aus Handelssicht (N.N.) beschäftigen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich unter www.bio2030.de
